WEB 3.0

Das Semantische Web (engl. Semantic Web) ist ein Konzept für die Weiterentwicklung des World Wide Webs und des Internets. Es soll die bestehenden Daten aus dem WWW, dass derzeit in maschinenlesbarer Form von Menschen zusammengetragenen wurde zu maschinell auswertbaren Informationen verarbeiten können.  All die in menschlicher Sprache maschinell hinterlegten Informationen auf Internetseiten oder webbasierenden Systemen sollen mit einer eindeutigen Beschreibung ihrer Bedeutung (Semantik) versehen werden, die auch von Maschinen verstanden oder zumindest verarbeitet werden kann. Ziel des Semantischen Webs ist es, die Bedeutung von Informationen für Computer verwertbar zu machen und damit automatisch für die interessierten Nutzer im Zuge einer Abfrage zu ordnen. Die Informationen im Web sollen von Maschinen interpretiert und automatisch weiterverarbeitet werden können. Informationen über Orte, Personen und Dinge sollen mit Hilfe des Semantischen Webs auf der Basis der Inhalte miteinander in Beziehung gesetzt werden können.

Semantic Web

Grundlage für das Semantische WEB

Basis für den Aufbau der Metainformationen für das semantische Web ist das Resource Description Framework (RDF) oder Topic Maps. Diese Frameworks legen fest, dass jede Aussage mit einem Tripel, (3-Tupel „Subject-Prädikat-Object“) abstrahiert werden kann. Diese Daten lassen sich mittels eines REST Webservices sehr schnell bereitstellen. Ergänzende Informationen zum zeitlichen und örtlichen Kontext sowie der Authentizität der Daten werden benötigt um eine Information vollständig zu beschreiben. Gerade durch die Nutzung mobiler Geräte, die Dienste wie Geotagging und NTP bereitstellen, können diese Zusammenhänge automatisch hinzugefügt werden.

Einsatz von Polymorphen Agenten

Diese Aufgaben, Informationen mittels Topic Maps oder RDF zu veröffentlichen, können polymorphe Agenten übernehmen. Sie verwenden das bekannte TCP/IP Protokoll in bestehenden Netzen mit den darüber liegenden Webdiensten. Zusätzliche neue Dienste können über eine Peer-to-Peer Kommunikation von einem polymorphen Agenten verwaltet und anderen Agenten bereitgestellt werden. Über die polymorphen Agenten können die auszutauschenden Informationen klassifiziert werden in öffentliche, vertrauliche und streng vertrauliche Informationen. Innerhalb der Peer-to-Peer Verbindung wird eine Ende-zu Ende Verschlüsselung zwischen 2 polymorphen Agenten aufgebaut und damit sichergestellt, dass nur ein festgelegter Empfänger (Agent) dieses Nachrichten wieder entschlüsseln kann. Somit kann jede Person oder Anwendung genau festlegen, wem sie welche Information wie zur Verfügung stellen will. Dieses Paradigma des P2P kann auch für die M2M, B2C oder B2B Kommunikation eingesetzt werden, wenn die Agenten einen polymorphen Kern besitzen und den Empfänger entsprechend identifizieren und autorisieren können.